Stallklima-Reinigung der Luft

 

Die Belastung der Stall-Luft mit insbesondere Sporen von Pilzen und Bakterien ist um den Faktor 1000 erhöht. Diese Partikel werden auf Grund Ihrer Größe (2,5mikrometer) nicht vom Bronchialsystem abgefangen, sondern sind alveolargängig. Einmal aufgewirbelt  "verharren" diese und andere "airborne-particles", die keiner Schwerkraftabsenkung unterliegen, in der Luft und gefährden uns und auch die cobd-ler:

Quelle:"Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG)"

 

Siehe hierzu ergänzend bitte:

 

Broschüre Staub  der SVLFG*

 

 

Dem zu begegnen ist Sache zugfreier Lüftung oder Ausleitung bzw. Filterung der Umgebungsluft im Stall.

End-of-pipe-Ableitung, ist für kleine Bestände mit Offenstallbetrieb aber durchaus zu realisieren. Wenn Fütterung außerhalb des Stallgebäudes erfolgt, geht es noch darum Stäube, welche bei der Portionierung freigesetzt werden, von sich und aus dem Stallgebäude abzuleiten.

 

 Fortsetzung folgt.

 

Alternativ helfen könnte auch ein sog. Luftwäscher. Allerdings filtert dessen Wasserbad auch nur Partikel >10 Mikrometern. Um dessen Effizienz zu steigern, sind die bestehenden Lösungen zu optimieren:

 

Grundgedanken:

Vorgeschaltete Ionisierung zur Clusterbildung, gleich Partikelvergrößerung, UV-Bestrahlung zur

Keimreduzierung und Säurebad zur Zerlegung der Keime in Ihre Bestandteile.

Parallel wird zu überlegen sein, ob ein "Vorhang", der bespült wird, den Luftstrom filtern kann. Dessen Ausführung wäre denkbar in Einzelstreifen in der Form von "Pfeifenstopfern" mit vielen querverlaufenden Fasern aus Aktiv-kohle um dessen Oberfläche maximal zu vergrößern.

 

Fortsetzung folgt.