Stallklima-Reinigung der Luft

 

Die Belastung der Stall-Luft mit insbesondere Sporen von Pilzen und Bakterien ist um den Faktor 1000 erhöht. Diese Partikel werden auf Grund Ihrer Größe (2,5mikrometer) nicht vom Bronchialsystem abgefangen, sondern sind alveolargängig. Einmal aufgewirbelt  "verharren" diese und andere "airborne-particles", die keiner Schwerkraftabsenkung unterliegen, in der Luft und gefährden uns und auch die cobd-ler:

Quelle:"Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG)"

 

Siehe hierzu ergänzend bitte:

 

http://www.svlfg.de/60-service/serv02_brosch/serv0201praev/broschueren/b34_staub.pdf

 

 

Dem zu begegnen ist Sache zugfreier Lüftung oder Ausleitung bzw. Filterung der Umgebungsluft im Stall.

 Eine Filteranlage (End-of-pipe) ist in Pferdeställen eher die Ausnahme.

 

Helfen könnte ein sog. Luftwäscher. Allerdings filtert dessen Wasserbad auch nur Partikel >10 Mikrometern.

 

Um hier effektiv zu sein, sind die bestehenden Lösungen zu optimieren:

 

Grundgedanken:

Vorgeschaltete Ionisierung zur Clusterbildung, gleich Partikelvergrößerung, UV-Bestrahlung zur

Keimreduzierung und Säurebad zur Zerlegung der Keime in Ihre Bestandteile. Zu ermittelnder Nebeneffekt: Anreicherung der Rotteförderung mit Aminosäurenm aus denen die Proteinschutzmäntel der pathogenen Luftinhalte bestehen und Absenkung des ph-Wertes der Rotte, da dort Temperatur und Säure Keimfreiheit erzeugen kann.

Parallel wird zu überlegen sein, ob ein "Vorhang", der bespült wird, den Luftstrom filtern kann. Dessen Ausführung wäre denkbar in Einzelstreifen in der Form von "Pfeifenstopfern" mit vielen querverlaufenden

Fasern aus Aktivkohle um dessen Oberfläche maximal zu vergrößern.

 

Fortsetzung folgt.